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Merino

Was ist eigentlich Merino?

Marke, Handelsbezeichnung oder Tierrasse?

Merino ist eine Schafrasse. Eine Menge Schafe tragen heute die Bezeichnung Merino in ihrem Namen – wieviel sie noch mit dem Ur-Merino gemeinsam haben, das vor etwa 900 Jahren in den nordafrikanischen Bergen graste und die extremen Temperaturschwankungen dort ganz gelassen hinnahm, sei dahingestellt. Fakt ist, jedes Schaf hat einen Anteil der besonders feinen Wolle, die direkt am Körper wächst. Schafe die Merino im Namen tragen, haben davon einfach besonders viel.

Für uns weist die Handelsbezeichnung Merino beim Wolleinkauf darauf hin, dass es sich um die besonders feine Wollfaser handelt. Zum Vergleich: Die Faser der Schurwolle, aus der die Troyer und Jacken sind, ist mit 21 Mikrometer noch immer feiner als ein durchschnittliches Menschenhaar, welches eine Stärke von mindestens 50 Mikrometer hat. Extrafeines Merinogarn hingegen hat eine Faserstärke von 17,5 Mikrometer.  

 

100 Prozent Komfort und Funktion

Entsprechend kann Merinowolle zu sehr viel weicherem Garn versponnen und zu glatterem Stoff verstrickt werden, als es mit grober Schurwolle möglich ist. So ist das Wort Merino Synonym geworden für feine, glatte Wollstoffe, die direkt auf der Haut getragen werden können, ohne zu kratzen und dabei klimaregulierend wirken. Bei Kälte hält Merinostoff die Körperwärme sehr effizient, bei Hitze sorgen die Fasern durch die guten Verdunstungseigenschaften für einen zügigen Feuchtigkeitstransport.

Die besonderen Eigenschaften der Wolle kommen allerdings nur dann wirklich zum Tragen, wenn ein hundertprozentiges Merinogarn verwendet wurde – nur dann funktioniert die Wolle für uns genauso gut wie am Schaf.


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