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Wir halten Kurs

Keine News an dieser Stelle bedeuten nie, dass wir 'fofftein' machen, sondern immer, dass wir gerade sehr beschäftigt sind – mit Arbeit und Reflektion gleichermaßen. So auch jetzt.
Dennoch ist es Zeit für einen Bericht von Bord:

Das Jahr 2020 begann mit ordentlichem Rückenwind – der sich kurz darauf in einen Sturm wandelte.

Die drei neuen Produkte des vergangenen Jahres haben offensichtlich alle gut gefallen, wir freuen uns sowohl über treue Kunden, die uns weiter empfehlen, als auch über viele neue. Wir haben alles gegeben, um unsere Servicestandards zu halten – auch im dynamischen Weihnachtsgeschäft, das ja bis in den Januar seine Wellen schlug. Soweit so gut.

Stürmischer Februar

Kaum die Segel getrimmt, wurden wir dann im Februar allerdings derartig von einer unerwarteten Resonanz auf eine Online-Berichterstattung überrascht, dass wir kurz mal den klaren Horizont aus dem Blick verloren und uns das weite Herz in die Hose gerutscht ist.

Innerhalb weniger Tage war unser sonst sorgfältig gepflegtes Lager stellenweise schlicht leer und wir waren gezwungen, Lieferzeiten von bis zu fünf Wochen anzugeben. Wenngleich wir die übergroße Nachfrage selbstverständlich auch als Kompliment an uns und unsere Arbeit verstehen, überwog im ersten Moment der Unmut, unsere Kunden nicht wie gewohnt zügig und zugewandt beliefern zu können, und „die Neuen“ gleich mit einer nicht lieferbar-Anzeige vor den Kopf zu stoßen. An dieser Stelle geht vom gesamten RYMHART-Team ein großer Dank alle, die Verständnis und Zuspruch gezeigt, uns Mut gemacht und uns angefeuert haben - es hat gewirkt!

Es hat uns unter anderem auch veranlasst, ungewohnt große Bestellungen bei unseren Garnlieferanten in Österreich und Italien zu platzieren – um einer Flaute in unseren Regalen vorzubeugen.

Eine doppelt gute Idee, wie der März zeigen sollte.

Der Horizont ist wieder klar

Die gegenwärtige Situation ist nun neu, herausfordernd und geprägt von Ungewissheit für jeden einzelnen, für Deutschland, Europa und die Welt. Das Leben zentriert sich für alle ungewohnt stark auf die Gegenwart – und wir richten dabei unsererseits den Fokus auf die guten Nachrichten:

Wir haben einen Garnvorrat, und sind damit autark, da wir Produktion, Lagerhaltung, Versand und Marketing hier vor Ort selbst machen. Und wir haben Platz! Die Produktionsräume der Strickerei Siegel wurden in den 60er Jahren großzügig angelegt - die Abstandsregel zum Schutz unserer rund 30 Mitarbeiter bringt uns also genau so wenig an die Grenze, wie die Tatsache, dass unser Werksverkauf geschlossen ist und wir nicht auf Messen für unsere Kunden da sind. Auch wenn der persönliche Kontakt damit wegfällt, das Maßnehmen, in Ruhe anprobieren und schnacken, sind wir doch froh, dass unser Hauptstandbein der Onlinehandel ist.

So haben wir uns besonnen und unseren Kurs der Wetterlage angepasst. Nachdem wir im Februar zeitweise am liebsten 'das Internet abgeschaltet' hätten, um erstmal mit der Produktion aufzuholen und beschlossen hatten, das kommende Jahr ganz sutsche zur Konsolidierung der internen Prozesse zu nutzen und in ruhigeren Gewässern zu kreuzen ... ist jetzt klar, dass wir hart am Wind weiter segeln.

Gute Nachrichten

Unsere bereits 2019 für dieses Jahr geplante Preiserhöhung – die erste in der RYMHART-Geschichte überhaupt! – ist eine Reaktion auf die Entwicklung auf dem Rohstoff- und Garnmarkt, die wir nicht mehr länger aufschieben können. Weil sie nun aber denkbar schlecht in die Zeit passt, haben wir einen Kompromiss gefunden. Wir werden nicht die Preise für unser gesamtes Sortiment erhöhen, sondern nur unsere Mützen und Accessoires sollen im Wert steigen. Die Umsetzung wird Ende April erfolgen.

Und es gibt noch mehr gute Nachrichten: neue Produkte!

Noch ist Geduld gefragt, weil dies noch Zukunftsmusik ist, dennoch verraten wir schon, was geplant ist: Das Langarmshirt aus extrafeiner Merinowolle, die Fortsetzung unserer RYMHART-Shirts, wird höchstwahrscheinlich im Laufe des Jahres verfügbar sein. Gegen Jahresende werden wir dann voraussichtlich mit einem leichten Merino-Hoody überraschen, dessen Oberflächenbeschaffenheit man von uns so noch nicht kennt.

Während wir tüfteln und testen, gehen uns natürlich weiterhin Gedanken zur Sinnhaftigkeit unserer Marke in einer globalisierten Welt durch den Kopf, im Licht der gegenwärtigen Ereignisse mit neuen oder klareren Konturen. Während die rein wachstumszentrierte Form der Globalisierung derzeit neue Grenzen zeigt, sehen wir uns motiviert, unsere Art des lokalen und gemeinwohl-orientierten Wirtschaftens weiter voranzutreiben. Auch wir sind auf den Welthandel angewiesen und sehen uns als Teil des Systems, nehmen das aber einmal mehr zum Anlass, unsere Verantwortung im Kleinen wie im Großen zu überdenken – und unseren Kurs zu halten!


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